Chicharrón nach kubanischen Rezept

Ungesund und völlig übertrieben, besteht dieser Snack nur aus 2 Zutaten. Speck und Salz.

Mein Vater ist aktuell aus Kuba bei uns und da hat es sich angeboten, dass er das Kochen übernimmt. Starten wir mit dem Speck. Wir haben hier ein größeres Stück Bauchspeck mit Knochen. Natürlich neben wir hier nicht alles. Wir teilen das Stück und müssen hier auch nochmal an den Knochen entlang schneiden.

Mein Vater hat an der Stelle schon gesagt, dass die Fettschicht zu gering ist. In Kuba werden die Schweine gemästet, dass sie möglichst schnell, möglichst Fett werden.

Da muss man beim Kauf in Deutschland darauf achten, dass die Fettschicht möglichst dick ist.

Nun werden die Stücke so klein geschnitten wie man möchte. Rückblickend betrachtet hätten wir unsere Stücke noch kleiner schneiden müssen, um die fehlende Fettschicht auszugleichen, aber mein Vater hat die Stücke so geschnitten, wie er es in Kuba gewohnt ist.

Wenn alles kleingeschnitten ist, wird noch Wasser in die Schüssel gegeben, um das Fleisch nochmal zu waschen. Wasser wegschütten und dann kommt auch schon das Salz. Ordentlich Salz untermischen. Danach lernt das Fleisch die Pfanne kennen.

Hier haben wir nur ein bisschen Fett drin. Die Idee ist, dass das Fett aus den Fleischstücken ausgelassen wird und sich die Stücken in sich selbst braten.

Da sind wir an dem Punkt, dass wir die Stücken hätten kleiner schneiden müssen.

Der Herd ist auf Maximum gestellt und die Chicharrón werden die ganze Zeit umgerührt, bis der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.

Es gibt noch weitere Methoden, wie man Chicharrón machen kann. Zum Beispiel mit dem dazu geben von Salzwasser während des Frittierens. Da muss man aber auch vorsichtig sein und das Ergebnis ist nicht unbedingt anders.

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